Ich melde mich mal wieder aus dem mittlerweile zum Glück nicht mehr ganz so kalten Calgary, um von meinem New York Trip zu berichten und einige Bilder dazu zu liefern. Der New York Besuch liegt schon etwas zurück - Anfang Januar dieses Jahres - aber ich bin erst jetzt dazu gekommen die Bilder so zusammenzustellen, wie ich mir das vorgestellt habe. :-)
Apropos kalt: Als kleiner Einstieg habe ich hier ein paar Bilder aus der Woche, in der es in Calgary -40 Grad war:
http://flickr.com/photos/26486472@N03/sets/72157605329801317/
Ich habe den Ausflug nach New York City während der Weihnachtsferien gemacht und war für 5 Tage unterwegs. Dienstag, der 08.01, war Anreisetag. Mein Flug sollte über Chicago nach New York La Guardia gehen, ich wurde aber kurzerhand auf einen Flug über Denver umgebucht. So oder so bin ich aber schließlich in New York City angekommen und habe mich per Bus und Subway zu meiner Jugendherberge aufgemacht. Das hat meinen ersten Kontakt mit dem Subwaysystem recht interessant gemacht, da ich - was mir in dem Moment nicht bewusst war - mitten in die 5 Uhr Rushhour geraten bin und somit mein Gepäck durch dichtgedrängte Züge bugsieren musste. Die Fahrt war aber zum Glück nicht zu lang und ich habe schließlich auch recht schnell die Jugendherberge namens "Wanderers Inn East" in der Nähe des Central Parks gefunden. Die Lage, sowie die Jugendherberge selbst war echt nicht schlecht und es gab sogar Frühstück morgens. Alles für 16 Euro pro Nacht in einem 8-Bett-Zimmer.
Am Mittwoch habe ich meine Unternehmungen dann mit dem ersten Punkt auf der Sightseeing-Liste begonnen: Das Empire State Building. Per Subway bin ich zur richtigen Station gefahren und bin den Rest des Weges zu Fuß gegangen, wobei einem sofort zwei Dinge auffallen: 1) Eine irrsinnige Anzahl gelber Taxis sind unterwegs und 2) New Yorker sind völlig verrückt. ;-) Man sieht sie nur mit Handy in der einen Hand, Hot Dog in der anderen Hand von A nach B hasten und dabei immer gewillt vor's nächste Auto zu springen, falls man dadurch schneller vorankommt.
Schließlich habe ich mir dann den Weg durch den New York Betrieb zum Empire State Building gebahnt und war auf dem Weg nach 'oben'. Es war sehr leer an diesem Tag und es gab keinerlei Wartezeit. Trotzdem hat es einige Zeit und mehrere Fahrstuhlfahrten gedauert bis ich schließlich oben war, da wir Touristen durch diverse 'Pre-Aussichtsplatform-Attraktionen' geschleust wurden (ala "Lassen Sie ein Foto von sich kurz vor dem Besuch des Empire State Building machen!") sowie natürlich den obligatorischen Sicherheitscheck. Oben angekommen hatte ich dann aber eine beeindruckende Aussicht auf Manhattan, da das Wetter super war.
Weiter ging es mit einem kurzen Besuch der New York Public Library, gefolgt vom Rockefeller Center. Dann bin ich auf dem Broadway gewandert bis zum Times Square um mich dort von riesigen Videotafeln erschlagen zu lassen. ;-) Insgesamt habe ich diese Programmpunkte nicht in optimaler Reihenfolge angesteuert, weswegen ich ziemlich in Downtown Manhattan herumgekommen bin. Da das Wetter aber so gut war, war es ein netter Weg viele Ecken dort zu sehen. Den Mittwoch habe ich dann mit einem Besuch in Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett abgeschlossen und stand dort neben diversen Berühmtheiten. Interessanterweise wird einem dabei klar, dass man anscheinend die unbewusste Annahme hat, dass die Folgerung "berühmte Person -> große Person" gilt. Wenn man sich dann dort gegenübersteht, wird offensichtlich, dass das nicht immer so der Fall ist. :-)
Am Donnerstag ging es dann zur Freiheitsstatue. Ich hatte vorher im Internet gelesen, dass eine gute Möglichkeit die Statue zu sehen darin besteht, die kostenlose Fähre rüber nach Staten Island zu nehmen. Die Route der Fähre lief in der Tat recht nah daran vorbei. So konnte ich einen guten Blick auf die Freiheitsstatue werfen und musste auch hier meine Größenvorstellungen nach unten korrigieren. :-)
Nach kurzem Besuch auf Staten Island bin ich dann mit der Fähre wieder zurück und bin im Financial District herumgewandert und habe einen Blick auf das New Yorker Stock Exchange Gebäude geworfen. Dann ging es weiter zur World Trade Center Site, die ich aber fast übersehen hätte, weil mir nicht bewusst war, dass es immer noch eine riesige Baustelle ist. Es folgte einer kurzer Besuch in Chinatown sowie zum Gebäude der Vereinten Nationen. Schließlich ging es noch zu Marcy's und ich bin ein wenig in diesem Riesenkaufhaus herumgeirrt, bevor es zurück zur Jugendherberge ging.
Die Jugendherberge war übrigens während meiner Zeit dort nicht sonderlich voll, weswegen ich gegen Ende meines Besuchs das gesamte 8-Bett-Zimmer für mich alleine hatte! Trotzdem kam man mit zahlreichen anderen Reisenden am Frühstückstisch ins Gespräch. Zwei Schwestern aus Australien waren auf Weltreise unterwegs, eine Deutsche hatte eine Konferenz in Washington besucht und hatte nun ihren USA-Aufenthalt noch etwas verlängert um New York zu besuchen und ein Engländer erzählte uns von einem Freund, der die verrückte Idee hatte, nach Nordkorea zu reisen und angeblich bei der Ausreise über 3 Stunden am Zoll verbracht hatte, da jedes einzelne Foto, das er gemacht hatte, begutachtet wurde.
Der Freitag war dann als 'Museumstag' geplant. Ich habe am Morgen kurz dem Stadtteil Harlem besichtigt und bin dann weiter zum 'Museum of Modern Art'. Dort habe ich mich dann von zig Etagen 'Moderner Kunst' erschlagen lassen. Dann bin zurück zum Central Park gefahren und habe dort kurz neue Energie gesammelt für das zweite Megamuseum: Das Metropolitan Museum of Art welches direkt am Central Park gelegen ist. Interessanterweise gibt es dort die Regelung, dass man soviel Eintritt zahlt, wie man für richtig hält. Aber ich, als grosser Kunstliebhaber, habe natürlich den regulären Eintritt gezahlt. :-) Das Met ist so riesig, dass ich mir nicht sicher bin, wieviel ich davon gesehen habe. Aber als ich nach mehreren Stunden wieder den Ausgang ansteuerte, brauchte ich nicht weniger als 20 Minuten um aus dieser Riesenausstellung wieder herauszufinden. Damit habe ich, sehr erschöpft, dann meinen letzten Sightseeing-Tag in New York abgeschlossen.
Am Samstag ging es dann wieder zurück nach Calgary. Per Bus zum Flughafen La Guardia und dann weiter nach Chicago. Dieser Flug lief wie geplant, aber mein Weiterflug nach Calgary war dann nicht ohne Probleme. Kurz vor dem Start fiel plötzlich der Strom für einige Sekunden aus und der Pilot meinte dann, wir müssten evtl. den Start verzögern, um das checken zu lassen. Anscheinend haben sie sich dann aber doch dagegen entschieden, weil schließlich die Ansage kam, dass der Bordcomputer zwar alle Flugdaten durch den Stromausfall vergessen hätte, aber sobald sie die flugs wieder einprogrammiert hätten, würde es dann losgehen. Allerdings war jetzt wohl der Wurm drin. ;-) Auf ca. der Hälfte des Fluges meinte der Pilot, dass sie einige Schwierigkeiten hätten und die Situation - auch wenn es natürlich zahlreiche Backupsysteme gäbe - derart wäre, dass sie jetzt zügig landen müssten. Wir steuerten daher Minneapolis an, was wir auch nach kurzer Zeit erreichten, und machten dort eine 'Emergency Landing' - komplett mit Firetruck. Dann wurden wir dort ziemlich schnell in einen anderen Flieger gesetzt und sind dann schließlich mit einigen Stunden Verspätung doch noch wohlbehalten in Calgary angekommen.
Damit war mein New York 'Abenteuer' abgeschlossen und ich bin froh, diese Reise gemacht zu haben! Einige Bilder, die ich unterwegs gemacht habe, sind hier zu finden:
http://flickr.com/photos/26486472@N03/sets/72157605329135535/
Gruß!
25.3.08
25.12.07
Happy Holidays
Wo die Weihnachtsferien nun angebrochen sind, melde ich mich mal wieder mit einem Zwischenbericht zum Stand der Dinge in Kanada! :-)
Es ist mittlerweile frostig kalt geworden in Calgary mit Temperaturen bis -20 Grad an manchen Tagen. Als ob das nicht schon genug wäre, soll dieser Winter - Vorhersagen nach - einer der kältesten Winter seit langem werden. Und das müssen die hier ausgerechnet veranstalten, wenn ich da bin! ;-) In den letzten Tagen war es aber recht mild mit Temperaturen um 0 Grad, weswegen auch nicht sonderlich viel Schnee liegt. Eine 'weiße Weihnacht' hat also selbst Calgary nicht gesehen.
Seit der letzten Mail bin ich etwas in Calgary und Umgebung herumgekommen. CISSA hat einen Tagestrip nach Banff organisiert. Ein Skisport- und Touristenort in der Nähe von Calgary. Dort habe ich unter anderem die 'Hot Springs' besucht und in dem - angeblich heilsamen - Wasser gebadet. Wo ich gerade den Wikipedia-Artikel von Banff überfliege, sehe ich, dass Wikipedia ein paar Bilder von genau diesem Pool hat: http://en.wikipedia.org/wiki/Upper_Hot_Springs !
Dann habe ich einen Trip zur 'West Edmonton Mall' unternommen. Dieses Einkaufszentrum ist das größte in Nordamerika und befindet sich in Edmonton, der Hauptstadt von Alberta (Calgary liegt in der kanadischen Provinz Alberta. Edmonton ist ca. 2 Autostunden von Calgary entfernt). Wie man es vom größten Einkaufszentrum Nordamerikas erwarten würde, ist es der totale Shopping-Wahnsinn. =) Zu sonderlich viel Shopping sind wir aber nicht gekommen, weil es genug andere Dinge zu sehen und tun gibt. Innerhalb der Mall befindet sich nämlich unter anderem der größte Indoor-Freizeitpark der Welt sowie das größte Indoor-Freizeitbad der Welt. In Letzterem haben wir dann die meiste Zeit verbracht. Wie man sehen kann, ist alles dort etwas... 'größer'. =)
Die Weihnachtszeit wurde dann von CISSA mit einem Theaterbesuch eingeläutet. 'A Christmas Carol' von Charles Dickens wurde mit sehr beeindruckenden Bühnenbildern inszeniert. Außerdem veranstaltete der Zoo von Calgary eine Aktion namens 'Zoolights'. Unzählige Lichtinstallation mit verschiedenen Motiven, die wir bei klirrender Kälte bestaunt haben. (Wikipedia sagt es ist "the largest seasonal light show in Western Canada" - na, wer hätte das gedacht? ;-) )
Am 7. Dezember war dann der letzte Vorlesungstag und danach schloss sich die Klausurenzeit an. Ich hatte drei 'Finals', die sich recht gleichmäßig über die Klausurenzeit (bis zum 19. Dezember) verteilt haben und ich somit genug Zeit für die Vorbereitung hatte. Die eigentlichen Klausuren verliefen nicht viel anders als in Deutschland und haben ganz gut geklappt.
Den Anbruch der Weihnachtsferien haben ein paar Freunde von mir und ich dann dazu genutzt, um Calgarys Wintersportmöglichkeiten in Anspruch zu nehmen. In Calgary gibt es den 'Canada Olympic Park'. Eine Wintersportanlage mit angrenzender Piste, die auch verschiedene Kurse anbietet und nur ca. 30 Minuten Busfahrt von der Universität entfernt ist. Anstatt meine Ski-Fähigkeiten wieder aufzuwärmen, habe ich mich entschieden mal etwas Neues zu probieren und mich für einen Schnupperkurs im Snowboarden angemeldet. Der Kurs beinhaltete einen Lift-Pass für den Tag und ca. 1 1/2 Unterrichtsstunden in den Basics des Snowboardens. Auch wenn die Anderen und ich einen beträchtlichen Teil der Zeit auf unserem Hintern verbracht haben, hab ich mich doch ganz wacker geschlagen und meine Skateboard-Erfahrung hat mir wohl etwas geholfen relativ schnell ins Snowboarden hineinzufinden. :-)
Im Wohnheim ist es im Moment ziemlich ausgestorben. Die meisten Studenten sind über Weihnachten bei ihren Eltern und ein Teil der internationalen Studenten ist für die Zeit nach Hause geflogen. Mein Mitbewohner (Anders aus Dänemark) ist bereits ausgezogen, da er nur ein Semester hier bleibt. Bis ich einen neuen Mitbewohner am 1. Januar bekomme, habe ich das Apartment also für mich. Damit gab es einen guten Ort ab, an dem eine kleine internationale Weihnachtsfeier mit anderen Austauschstudenten stattfinden konnte, die wie ich in Kanada geblieben sind. Zwei Mädels aus Chile haben ein beeindruckendes Essen gezaubert und wir haben den Abend mit einer Runde Siedler von Catan verbracht.
In diesem Sinne: Merry Christmas and a Happy New Year! :-)
Es ist mittlerweile frostig kalt geworden in Calgary mit Temperaturen bis -20 Grad an manchen Tagen. Als ob das nicht schon genug wäre, soll dieser Winter - Vorhersagen nach - einer der kältesten Winter seit langem werden. Und das müssen die hier ausgerechnet veranstalten, wenn ich da bin! ;-) In den letzten Tagen war es aber recht mild mit Temperaturen um 0 Grad, weswegen auch nicht sonderlich viel Schnee liegt. Eine 'weiße Weihnacht' hat also selbst Calgary nicht gesehen.
Seit der letzten Mail bin ich etwas in Calgary und Umgebung herumgekommen. CISSA hat einen Tagestrip nach Banff organisiert. Ein Skisport- und Touristenort in der Nähe von Calgary. Dort habe ich unter anderem die 'Hot Springs' besucht und in dem - angeblich heilsamen - Wasser gebadet. Wo ich gerade den Wikipedia-Artikel von Banff überfliege, sehe ich, dass Wikipedia ein paar Bilder von genau diesem Pool hat: http://en.wikipedia.org/wiki/Upper_Hot_Springs !
Dann habe ich einen Trip zur 'West Edmonton Mall' unternommen. Dieses Einkaufszentrum ist das größte in Nordamerika und befindet sich in Edmonton, der Hauptstadt von Alberta (Calgary liegt in der kanadischen Provinz Alberta. Edmonton ist ca. 2 Autostunden von Calgary entfernt). Wie man es vom größten Einkaufszentrum Nordamerikas erwarten würde, ist es der totale Shopping-Wahnsinn. =) Zu sonderlich viel Shopping sind wir aber nicht gekommen, weil es genug andere Dinge zu sehen und tun gibt. Innerhalb der Mall befindet sich nämlich unter anderem der größte Indoor-Freizeitpark der Welt sowie das größte Indoor-Freizeitbad der Welt. In Letzterem haben wir dann die meiste Zeit verbracht. Wie man sehen kann, ist alles dort etwas... 'größer'. =)
Die Weihnachtszeit wurde dann von CISSA mit einem Theaterbesuch eingeläutet. 'A Christmas Carol' von Charles Dickens wurde mit sehr beeindruckenden Bühnenbildern inszeniert. Außerdem veranstaltete der Zoo von Calgary eine Aktion namens 'Zoolights'. Unzählige Lichtinstallation mit verschiedenen Motiven, die wir bei klirrender Kälte bestaunt haben. (Wikipedia sagt es ist "the largest seasonal light show in Western Canada" - na, wer hätte das gedacht? ;-) )
Am 7. Dezember war dann der letzte Vorlesungstag und danach schloss sich die Klausurenzeit an. Ich hatte drei 'Finals', die sich recht gleichmäßig über die Klausurenzeit (bis zum 19. Dezember) verteilt haben und ich somit genug Zeit für die Vorbereitung hatte. Die eigentlichen Klausuren verliefen nicht viel anders als in Deutschland und haben ganz gut geklappt.
Den Anbruch der Weihnachtsferien haben ein paar Freunde von mir und ich dann dazu genutzt, um Calgarys Wintersportmöglichkeiten in Anspruch zu nehmen. In Calgary gibt es den 'Canada Olympic Park'. Eine Wintersportanlage mit angrenzender Piste, die auch verschiedene Kurse anbietet und nur ca. 30 Minuten Busfahrt von der Universität entfernt ist. Anstatt meine Ski-Fähigkeiten wieder aufzuwärmen, habe ich mich entschieden mal etwas Neues zu probieren und mich für einen Schnupperkurs im Snowboarden angemeldet. Der Kurs beinhaltete einen Lift-Pass für den Tag und ca. 1 1/2 Unterrichtsstunden in den Basics des Snowboardens. Auch wenn die Anderen und ich einen beträchtlichen Teil der Zeit auf unserem Hintern verbracht haben, hab ich mich doch ganz wacker geschlagen und meine Skateboard-Erfahrung hat mir wohl etwas geholfen relativ schnell ins Snowboarden hineinzufinden. :-)
Im Wohnheim ist es im Moment ziemlich ausgestorben. Die meisten Studenten sind über Weihnachten bei ihren Eltern und ein Teil der internationalen Studenten ist für die Zeit nach Hause geflogen. Mein Mitbewohner (Anders aus Dänemark) ist bereits ausgezogen, da er nur ein Semester hier bleibt. Bis ich einen neuen Mitbewohner am 1. Januar bekomme, habe ich das Apartment also für mich. Damit gab es einen guten Ort ab, an dem eine kleine internationale Weihnachtsfeier mit anderen Austauschstudenten stattfinden konnte, die wie ich in Kanada geblieben sind. Zwei Mädels aus Chile haben ein beeindruckendes Essen gezaubert und wir haben den Abend mit einer Runde Siedler von Catan verbracht.
In diesem Sinne: Merry Christmas and a Happy New Year! :-)
16.10.07
Leben in Calgary
Hier kommt nun nochmal ein Update vom Informatiker aus Kanada. Mittlerweile habe ich mich hier eingelebt und mich mit dem Unialltag arrangiert und habe mich daran gewöhnt, dass hier alle englisch sprechen. ;-)
Der - in der letzten Mail erwähnte - Move-In-Day, an dem ich in mein eigentliches Zimmer hier auf dem Campus eingezogen bin, ist problemlos verlaufen. Ein paar Fotos von Wohnheim und Zimmer sind hier zu finden:
http://flickr.com/photos/26486472@N03/sets/72157605403933808/
Mein 'Roommate' heißt Anders und ist selbst ein 'international Student' und zwar aus Dänemark. Ich verstehe mich ganz gut mit ihm.
Bevor das eigentliche Semester hier losging, habe ich an der Veranstaltung 'UofC 101' teilgenommen. Die Orientation für alle Erstsemester der Uni. Manches davon war natürlich für mich nicht relevant, aber da ich ja auch neu an der Uni bin, war vieles auch sehr informativ. Insbesondere die 'Induction Ceremony' war beeindruckend mitzuerleben, wo alle neuen Studenten sich in einer riesigen Sporthalle versammeln und im Prinzip die ganze Zeit Fußball-Spiel-Atmosphäre herrscht mit ständigem Slogangebrülle, die uns bereits als Vorbereitung beigebracht wurden. Als da wären: "Who are we? U OF C!" und für unsere Faculty: "What is your profession? SCI-ENCE!".
Die Orientation-Woche wurde dann am Freitag und Samstag mit einer 'back-to-school' Aktion beendet. Das sah so aus, dass am Freitag eine - wohl in Kanada relativ bekannte (?) - Band auf dem Campus spielte und am Samstag das Football-Spiel 'Dinos vs Huskies' auf dem Programm stand. Das Maskottchen der Uni ist nämlich ein Dinosaurier und die offizielle 'Uni-Farbe' ist rot. Dementsprechend füllte sich am Samstag das nahegelegene McMahon Stadium mit großteils rotgekleideten Studenten und anderen Fans, um die 'Dinos' anzufeuern.
Diese Aktion mitzumachen war sehr interessant, auch wenn mein Vorurteil bestätigt wurde, dass Football extrem langweilig ist. Das Team bereitet sich die ganze Zeit nur auf ihren nächsten Spielzug vor, dann wird mal 5 Sekunden gespielt bis alle sich über den Haufen gerannt haben und dann wird wieder vorbereitet. Da die Spielzeit (1 Stunde in vier Viertel eingeteilt) nur läuft, wenn tatsächlich gespielt wird, dauert die ganze Aktion ca. dreimal so lange, wie die eigentliche Spielzeit beträgt.
An dem darauffolgenden Montag begann dann schließlich der eigentliche 'Uni-Alltag' und ich bin über den Campus geirrt um die richtigen Räume zu finden. Die Vorlesungen hier sind sind nicht viel anders als in Deutschland und es haben sich keine ernsthaften Schwierigkeiten ergeben den Vorlesungen auf Englisch zu folgen. Nur die Taktung hier ist etwas anders: Montag, Mittwoch und Freitag sind alle Veranstaltungen 50 Minuten lang. Jeweils von z.B. 10:00 bis 10:50 und dann hat man 10 Minuten Zeit um zur nächsten Veranstaltung zu wandern. Am Dienstag und Donnerstag sind es 75 Minuten + 15 Minuten 'Wanderzeit'. =) Die kürzeren Einheiten kommen mir aber sehr entgegen.
Es gibt keine wöchentlichen Übungszettel, dafür aber etwas umfangreichere Assignments für die man dann so 3 bis 4 Wochen Zeit hat. An die Mitstudis unter euch: Ich habe angefangen mein studip-Tool für manche Kurse hier zu verwenden. Falls ihr es nicht sowieso bemerkt habt, kann man auf diese Weise also gerne mal einen Blick auf die Sachen werfen, die hier so gemacht werden. Andere Kurse verwenden Blackboard, ein Stud.IP-ähnliches System das auf neue und kreative Weise Dinge falsch macht (*seufz*) und sich daher meinem Tool bisher entzieht. Insgesamt hält sich der Arbeitsaufwand aber in akzeptablem Rahmen und es bleibt durchaus noch Zeit für andere Dinge im Leben. :-)
Ich wurde allerdings auch daran erinnert, wie kostspielig das Studieren in Kanada ist: Ich habe insgesamt allein knapp 300 Kanadische Dollar (ca. 200 Euro) für notwendige Lehrbücher ausgeben müssen. Auf der anderen Seite ist dafür das Angebot an Aktivitäten auf dem Campus riesig. Es gibt alle möglichen Sporteinrichtungen (Fitnessstudio, Kletterwand, Schwimmbad, Eissporthalle etc.) und ständig sind irgendwelche Aktionen geplant. Man kann also tagelang den Campus nicht verlassen, ohne irgendetwas zu vermissen. ;-)
Um mich mal an der Kletterwand zu versuchen, habe ich vor kurzem den Kurs 'Quick Introduction to Climbing' belegt und wurde von einem Kletterlehrer sehr unterhaltsam in die geheime Kletterterminologie eingeführt. Ich hatte keine Vorstellung, was es da alles für Spezialbegriffe gibt. Am letzten Samstag habe ich dann einen kurzen Test absolviert der sicherstellen soll, dass man gelernt hat wie man seinen Partner und sich absichert, wenn man da in schwindelnder Höhe am Klettern ist, und nun darf ich die Kletterwand der Universität nutzen.
Was weitere Freizeitaktivitäten angeht, ist das CISSA - das Centre for International Students and Study Abroad - hier äußerst aktiv und plant diverse Events. In den nächsten Tagen ist beispielsweise ein 'Potluck Dinner' geplant, bei der jeder ein (mehr oder weniger) traditionelles Gericht beisteuert und auf diese Weise sicher eine Menge leckeres Essen zusammenkommt. =) Desweiteren findet sich eine Studenten-Bar namens 'The Den' auf dem Campus, die jeden Mittwoch Sammelpunkt für viele der internationalen Studis ist.
Abschließend: Ein paar 'Impressionen' zum Leben in Calgary habe ich hier zusammengestellt:
Soweit der Stand der Dinge in Kanada. :-)
Gruß nach Deutschland, Frankreich, England, Tschechien, Rumänien,
Schweden, Österreich, Neuseeland und wo ihr sonst alle gerade seid! =)
Der - in der letzten Mail erwähnte - Move-In-Day, an dem ich in mein eigentliches Zimmer hier auf dem Campus eingezogen bin, ist problemlos verlaufen. Ein paar Fotos von Wohnheim und Zimmer sind hier zu finden:
http://flickr.com/photos/26486472@N03/sets/72157605403933808/
Mein 'Roommate' heißt Anders und ist selbst ein 'international Student' und zwar aus Dänemark. Ich verstehe mich ganz gut mit ihm.
Bevor das eigentliche Semester hier losging, habe ich an der Veranstaltung 'UofC 101' teilgenommen. Die Orientation für alle Erstsemester der Uni. Manches davon war natürlich für mich nicht relevant, aber da ich ja auch neu an der Uni bin, war vieles auch sehr informativ. Insbesondere die 'Induction Ceremony' war beeindruckend mitzuerleben, wo alle neuen Studenten sich in einer riesigen Sporthalle versammeln und im Prinzip die ganze Zeit Fußball-Spiel-Atmosphäre herrscht mit ständigem Slogangebrülle, die uns bereits als Vorbereitung beigebracht wurden. Als da wären: "Who are we? U OF C!" und für unsere Faculty: "What is your profession? SCI-ENCE!".
Die Orientation-Woche wurde dann am Freitag und Samstag mit einer 'back-to-school' Aktion beendet. Das sah so aus, dass am Freitag eine - wohl in Kanada relativ bekannte (?) - Band auf dem Campus spielte und am Samstag das Football-Spiel 'Dinos vs Huskies' auf dem Programm stand. Das Maskottchen der Uni ist nämlich ein Dinosaurier und die offizielle 'Uni-Farbe' ist rot. Dementsprechend füllte sich am Samstag das nahegelegene McMahon Stadium mit großteils rotgekleideten Studenten und anderen Fans, um die 'Dinos' anzufeuern.
Diese Aktion mitzumachen war sehr interessant, auch wenn mein Vorurteil bestätigt wurde, dass Football extrem langweilig ist. Das Team bereitet sich die ganze Zeit nur auf ihren nächsten Spielzug vor, dann wird mal 5 Sekunden gespielt bis alle sich über den Haufen gerannt haben und dann wird wieder vorbereitet. Da die Spielzeit (1 Stunde in vier Viertel eingeteilt) nur läuft, wenn tatsächlich gespielt wird, dauert die ganze Aktion ca. dreimal so lange, wie die eigentliche Spielzeit beträgt.
An dem darauffolgenden Montag begann dann schließlich der eigentliche 'Uni-Alltag' und ich bin über den Campus geirrt um die richtigen Räume zu finden. Die Vorlesungen hier sind sind nicht viel anders als in Deutschland und es haben sich keine ernsthaften Schwierigkeiten ergeben den Vorlesungen auf Englisch zu folgen. Nur die Taktung hier ist etwas anders: Montag, Mittwoch und Freitag sind alle Veranstaltungen 50 Minuten lang. Jeweils von z.B. 10:00 bis 10:50 und dann hat man 10 Minuten Zeit um zur nächsten Veranstaltung zu wandern. Am Dienstag und Donnerstag sind es 75 Minuten + 15 Minuten 'Wanderzeit'. =) Die kürzeren Einheiten kommen mir aber sehr entgegen.
Es gibt keine wöchentlichen Übungszettel, dafür aber etwas umfangreichere Assignments für die man dann so 3 bis 4 Wochen Zeit hat. An die Mitstudis unter euch: Ich habe angefangen mein studip-Tool für manche Kurse hier zu verwenden. Falls ihr es nicht sowieso bemerkt habt, kann man auf diese Weise also gerne mal einen Blick auf die Sachen werfen, die hier so gemacht werden. Andere Kurse verwenden Blackboard, ein Stud.IP-ähnliches System das auf neue und kreative Weise Dinge falsch macht (*seufz*) und sich daher meinem Tool bisher entzieht. Insgesamt hält sich der Arbeitsaufwand aber in akzeptablem Rahmen und es bleibt durchaus noch Zeit für andere Dinge im Leben. :-)
Ich wurde allerdings auch daran erinnert, wie kostspielig das Studieren in Kanada ist: Ich habe insgesamt allein knapp 300 Kanadische Dollar (ca. 200 Euro) für notwendige Lehrbücher ausgeben müssen. Auf der anderen Seite ist dafür das Angebot an Aktivitäten auf dem Campus riesig. Es gibt alle möglichen Sporteinrichtungen (Fitnessstudio, Kletterwand, Schwimmbad, Eissporthalle etc.) und ständig sind irgendwelche Aktionen geplant. Man kann also tagelang den Campus nicht verlassen, ohne irgendetwas zu vermissen. ;-)
Um mich mal an der Kletterwand zu versuchen, habe ich vor kurzem den Kurs 'Quick Introduction to Climbing' belegt und wurde von einem Kletterlehrer sehr unterhaltsam in die geheime Kletterterminologie eingeführt. Ich hatte keine Vorstellung, was es da alles für Spezialbegriffe gibt. Am letzten Samstag habe ich dann einen kurzen Test absolviert der sicherstellen soll, dass man gelernt hat wie man seinen Partner und sich absichert, wenn man da in schwindelnder Höhe am Klettern ist, und nun darf ich die Kletterwand der Universität nutzen.
Was weitere Freizeitaktivitäten angeht, ist das CISSA - das Centre for International Students and Study Abroad - hier äußerst aktiv und plant diverse Events. In den nächsten Tagen ist beispielsweise ein 'Potluck Dinner' geplant, bei der jeder ein (mehr oder weniger) traditionelles Gericht beisteuert und auf diese Weise sicher eine Menge leckeres Essen zusammenkommt. =) Desweiteren findet sich eine Studenten-Bar namens 'The Den' auf dem Campus, die jeden Mittwoch Sammelpunkt für viele der internationalen Studis ist.
Abschließend: Ein paar 'Impressionen' zum Leben in Calgary habe ich hier zusammengestellt:
Soweit der Stand der Dinge in Kanada. :-)
Gruß nach Deutschland, Frankreich, England, Tschechien, Rumänien,
Schweden, Österreich, Neuseeland und wo ihr sonst alle gerade seid! =)
2.9.07
Ankunft in Calgary
Wo ich ja vor meiner Abfahrt von diversen Personen eindringlichst gebeten wurde mich 'mal zu melden', denke ich schon seit Tagen an nichts anderes und schicke nun hiermit erste Lebenszeichen aus Kanada! ;-)
Mit den beiden Flügen hat alles gut geklappt und Sean, ein Student den ich übers Internet kennengelernt habe, war ja so freundlich mich vom Flughafen abzuholen. Auf diesem Weg habe ich dann auch gleich das Calgary Bussystem kennengelernt und bin dann schließlich in meiner vorübergehenden Unterkunft angekommen und konnte einen Haufen Schlaf nachholen.
Ich habe das Gebäude, in dem ich im Moment wohne, mal bei Google Maps gesucht. Hier ist der Link dazu:
Google Maps
Die Tage darauf habe ich dann den Campus und Umgebung ein wenig erkundet. Es ist ein riesiges Gelände und es gibt alle möglichen Dinge direkt auf dem Campus - bis hin zu einem Reisebüro und einem Friseur (!).
Am Donnerstag wurde dann vom CISSA - dem Centre for International Students and Study Abroad - ein Orientation-Day für neue internationale Studierende durchgeführt. Von 9am bis 4pm wurden wir dort mit allerlei nützlichen Informationen versorgt. Zu meiner Überraschung gibt es an der University of Calgary doch um Einiges mehr internationale Studierende, als ich gedacht hatte. Wir waren so um die 50 Studenten. Und das ist erst der 'erste Schwung'. Es wird noch drei weitere Orientation-Days geben, für diejenigen, die noch nicht so früh da sind.
Was mich allerdings noch mehr erstaunt hat, ist der hohe Prozentsatz an Deutschen! Gleich zu Beginn bin ich an einem Tisch gelandet, wo links und rechts von mir jeweils ein Deutscher saß und zwei weitere Mädels waren aus Österreich. Insgesamt schien quasi die Hälfte der Gruppe deutschsprachig zu sein. Um meine TOEFL-bescheinigten Englischkenntnisse zu testen, habe ich mich dann aber bemüht mit der anderen Hälfte zu reden. =)
Meine persönliche Theorie dazu ist mittlerweile, dass Deutsche wahrscheinlich einfach diesen Hang dazu haben, alles genau durchzuplanen und daher etwas früher da sind und den ersten Orientation-Day mitmachen. In der letzten Session - direkt vor Unibeginn für 'late arrivals' - sind dann vielleicht besonders viele Spanier. ;-)
Das Wetter ist im Moment noch nicht viel anders als in Deutschland. Die letzten Tage waren sogar ziemlich warm. Das Wärmeempfinden der Kanadier scheint jedoch auch etwas anders zu sein. Denn auch an den Tagen, wo es eher kälter ist und ich darüber nachdenke, ob ich wohl bald meine Winterjacke brauche, laufen die hier in Shorts und Flip-Flops herum. =)
Am Montag ist dann schließlich 'Move-in day' und ich werde von meiner vorübergehenden Unterkunft in mein eigentliches Zimmer umziehen können. Zusammen mit allen anderen Studenten, die auf dem Campus wohnen. Darauf, wie diese Riesenaktion ablaufen wird, bin ich auch bereits gespannt. :-)
Zu guter Letzt: einige Fotos von meiner neuen Heimat habe ich auch bereits gemacht und online gestellt. Hier könnt ihr euch selber einen Eindruck verschaffen:
http://flickr.com/photos/26486472@N03/sets/72157605403648020/
Gruß aus Kanada!
Mit den beiden Flügen hat alles gut geklappt und Sean, ein Student den ich übers Internet kennengelernt habe, war ja so freundlich mich vom Flughafen abzuholen. Auf diesem Weg habe ich dann auch gleich das Calgary Bussystem kennengelernt und bin dann schließlich in meiner vorübergehenden Unterkunft angekommen und konnte einen Haufen Schlaf nachholen.
Ich habe das Gebäude, in dem ich im Moment wohne, mal bei Google Maps gesucht. Hier ist der Link dazu:
Google Maps
Die Tage darauf habe ich dann den Campus und Umgebung ein wenig erkundet. Es ist ein riesiges Gelände und es gibt alle möglichen Dinge direkt auf dem Campus - bis hin zu einem Reisebüro und einem Friseur (!).
Am Donnerstag wurde dann vom CISSA - dem Centre for International Students and Study Abroad - ein Orientation-Day für neue internationale Studierende durchgeführt. Von 9am bis 4pm wurden wir dort mit allerlei nützlichen Informationen versorgt. Zu meiner Überraschung gibt es an der University of Calgary doch um Einiges mehr internationale Studierende, als ich gedacht hatte. Wir waren so um die 50 Studenten. Und das ist erst der 'erste Schwung'. Es wird noch drei weitere Orientation-Days geben, für diejenigen, die noch nicht so früh da sind.
Was mich allerdings noch mehr erstaunt hat, ist der hohe Prozentsatz an Deutschen! Gleich zu Beginn bin ich an einem Tisch gelandet, wo links und rechts von mir jeweils ein Deutscher saß und zwei weitere Mädels waren aus Österreich. Insgesamt schien quasi die Hälfte der Gruppe deutschsprachig zu sein. Um meine TOEFL-bescheinigten Englischkenntnisse zu testen, habe ich mich dann aber bemüht mit der anderen Hälfte zu reden. =)
Meine persönliche Theorie dazu ist mittlerweile, dass Deutsche wahrscheinlich einfach diesen Hang dazu haben, alles genau durchzuplanen und daher etwas früher da sind und den ersten Orientation-Day mitmachen. In der letzten Session - direkt vor Unibeginn für 'late arrivals' - sind dann vielleicht besonders viele Spanier. ;-)
Das Wetter ist im Moment noch nicht viel anders als in Deutschland. Die letzten Tage waren sogar ziemlich warm. Das Wärmeempfinden der Kanadier scheint jedoch auch etwas anders zu sein. Denn auch an den Tagen, wo es eher kälter ist und ich darüber nachdenke, ob ich wohl bald meine Winterjacke brauche, laufen die hier in Shorts und Flip-Flops herum. =)
Am Montag ist dann schließlich 'Move-in day' und ich werde von meiner vorübergehenden Unterkunft in mein eigentliches Zimmer umziehen können. Zusammen mit allen anderen Studenten, die auf dem Campus wohnen. Darauf, wie diese Riesenaktion ablaufen wird, bin ich auch bereits gespannt. :-)
Zu guter Letzt: einige Fotos von meiner neuen Heimat habe ich auch bereits gemacht und online gestellt. Hier könnt ihr euch selber einen Eindruck verschaffen:
http://flickr.com/photos/26486472@N03/sets/72157605403648020/
Gruß aus Kanada!
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